| Florian
Stäbler - Klavier |
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| Gründungsmitglied |
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| Mit
welchen Stichworten lässt sich dein Weg zur Musik beschreiben? |
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Faszination:
Vor meiner ersten Unterrichtsstunde 1992 hat mich die koordinierte
Bewegung der schwarzen und weißen Tasten bei jeder Gelegenheit
in ihren Bann gezogen. Dies hat mich schließlich dazu geführt,
selbst das faszinierende Tasteninstrument zum Klingen bringen
zu wollen.
Orientierung: Es begannen fünf Jahre Privatunterricht,
die dazu führten, unterschiedlichste Ansätze Klavierspielen zu
lehren kennenzulernen und zu identifizieren, welche Ansätze meiner
Weiterentwicklung dienten.
Leidenschaft: Mit dem Wechsel an die Musikschule Leinfelden-Echterdingen,
dem Wettbewerb „Jugend musiziert“ und dem Musikabitur, begleitet
von regelmäßigen Auftritten, begann das Klavierspiel sich in den
zehn darauffolgenden Jahren zu einer großen Leidenschaft zu entwickeln.
Ehrgeiz: Mein Ziel war es dabei, anspruchsvollste klassische
Klavierliteratur zu erarbeiten, wobei mir meine sehr geschätzte
Lehrerin Marianne György-Fetty, die in Jahren an der Musikschule
stetig auf professionellem Niveau mit mir gearbeitet hat, große
und prägende Unterstützung bot. Weitere Feinheiten vermittelten
zudem Meisterkurse mit Prof. Peter Feuchtwanger aus London und
Prof. Günter Reinhold aus Karlsruhe.
Kreativität: Parallel dazu wuchs dann auch die Kreativität,
was sich im Spiel nach Akkorden und völlig freier Improvisation
auswirkte. Gefördert und präzisiert wurde diese autodidaktische
Phase dann allmählich durch Klavierliteratur unterschiedlicher
Stilistiken. Die Jazz-Pianisten Ull Möck und Uwe Korn verhalfen
mir schließlich in zwei Jahren Jazz-Unterricht mit Theorie und
Inspiration dazu, mein musikalisches Spektrum weiter auszudehnen.
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| Welche
Bedeutung hat dieser Gospelchor für dich? |
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Ich
bin sehr stolz auf die stetig positive Entwicklung, die wir als
Chor seit unserer Gründung über die Jahre hinweg durchgemacht
haben. Es ist etwas außergewöhnlich Schönes für mich, mit einer
Gruppe von Menschen die Leidenschaft für die Musik zu teilen und
gemeinsam musikalische Ziele und Träume zu verfolgen. Außerdem
ist Herzlichkeit der Chormitglieder und der freundschaftliche
Zusammenhalt im Chor für mich von unschätzbarem Wert.
Auf der musikalischen Seite entstand für mich durch die Arbeit
mit dem Chor die Herausforderung, mich der Improvisation in den
unterschiedlichsten Stilistiken inklusive deren spezieller Harmonik
und Rhythmik zu stellen. So lebt der Contemporary Black Gospel,
der den Hauptbestandteil unseres Repertoires darstellt, von Einflüssen
aus Blues und Pop bis hin zu Funk und Latin. Diese unterschiedlichen
Stile, kombiniert mit der Vitalität der Chorarbeit, stellen für
mich einen besonderen Reiz dar und führen dazu, dass sich jede
Probe
aufs Neue als Highlight der Woche darstellt.
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| Wie
würdest du deine aktuellen Perspektiven und Ziele formulieren? |
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Nach
vielen intensiven Jahren Klassik und einem Ausflug in den Bereich
Jazz liegt mein Schwerpunkt im Moment auf den oben beschriebenen
Facetten des Gospels. Mit der Reise von alter bis zeitgenössischer
Musik hat sich aus dem Klavierspiel eine Lebensaufgabe entwickelt,
die bewusst nicht zum Beruf wurde. So steht nicht Existenzsicherung,
sondern Spaß im Vordergrund. Im Rahmen meiner zeitlichen Möglichkeiten
bin ich so offen für neue interessante Projekte in Gospel, Klassik
und Jazz, aber auch für den Vorstoß in für mich neue Facetten der
Musik. |
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| Welche
Bedeutung hat Musik für dich im täglichen Leben? |
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Die Musik
hat schon immer eine besondere Rolle in meinem Leben gespielt.
Seit meiner Jugend ist insbesondere das eigene Musizieren zu einem
der wichtigsten Bestandteile meines Lebens, meiner Identität und
meiner Persönlichkeitsentwicklung gereift. Zudem hilft es beim
Stressabbau, bei der Verarbeitung von Emotionen, bei der Selbstfindung
und generell beim Ausgleichen von Einflüssen des täglichen Lebens.
Andererseits ist durch die Musik ein wertvolles Netzwerk an Freunden
entstanden, die die gleiche Leidenschaft verfolgen und die meine
hohen Ansprüche an das Miteinander von Menschen in einer Gesellschaft
mit mir teilen.
Viva la
musica!
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| Link |
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| www.florian-staebler.de |
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